Häufige Fragen
Bist du eine Pferdeflüsterin?
Ich bin einigen Menschen begegnet, die mich als Pferdeflüsterin betiteln. Sie konnten sich nicht erklären, wie die Auswirkungen meiner Aktivität auf ihr Pferd zustande kamen. Auch Heilerin oder Handauflegerin sind Begriffe, die in meiner Arbeit mit Pferden immer wieder fallen. Das zu beurteilen überlasse ich dir nach der Arbeit mit deinem Pferd.
Ich bin einfach ich, egal wie man mich nennt. Ich helfe Pferden mit dem was ich tue und das ist gut so.
Wie sicher kannst du mein Pferd lesen und uns helfen?
Zu 100% kann ich dir etwas über dein Pferd erzählen, was du noch nicht weißt oder noch nicht wahrgenommen hast. Ob und wie wir euer Problem lösen können, liegt dann daran, ob und wie wir daran arbeiten! Aber einen Versuch ist es immer Wert! Melde dich einfach!
Kannst du kranke Tiere gesund machen?
Krankheit ist das Fehlen gesunder Energie. Man kann Energien wieder den Weg zeigen, kann den Fluss im Körper wieder zum Laufen bringen und somit dem Wesen zur Selbstheilung verhelfen. In wie weit das in deinem Fall möglich ist und ob nicht doch ein Tierarzt, Heilpraktiker oder ein anderer Wirkender für dein Pferd notwendig ist, kommt auf den konkreten Fall an.
Wann brauche ich einen Pferdetrainer?
Ein Trainer kann dir helfen, wenn du vor Herausforderungen stehst, die du selbst nicht so gut hinbekommst. Aber vor allem kann er dir neue Bereiche zeigen, die du vielleicht gar nicht erwartet hättest. Daher ist ein Trainer immer ein Gewinn für dich und dein Pferd. Du wirst immer was Neues erfahren. Probiere es aus und ruf mich an!
Warum vertraut mir mein Pferd nicht?
Vertrauen ist für das Fluchttier überlebenswichtig. Nur in einer Herde mit Vertrauen in den Führer, kann das Individuum überleben. Mit den domestizierten Pferden müssen wir als Mensch das Vertrauen gewinnen, um dem Pferd den Weg zum Überleben zu zeigen. Damit du das Vertrauen deines Pferdes gewinnst, musst du verschiedene andere Faktoren beachten. So gehören Klarheit, Respekt und Konsequenz zu den wichtigen Faktoren in deiner Arbeit mit deinem Pferd. Gerne gebe ich dir Rückmeldung, wie du die Punkte bereits umsetzt und zeige dir Ansätze noch besser zu werden.
Wie baue ich Vertrauen zu meinem Pferd auf?
Dass der Mensch seinem Pferd vertrauen kann, ist eines der höchsten Ziele. Wie das Pferd dem Menschen vertrauen kann, kann auch der Mensch dem Pferd vertrauen. Aber das ist sehr viel Arbeit, die in einer verlässlichen Partnerschaft gründet. Gegenseitiger Respekt, viel Ruhe und viel Erfahrung gehören dazu, ein „Verlasspferd“ zu bekommen und selbst das Gefühl zu haben, dass ich meinem Pferd vertrauen kann. Hierzu ist der erste Schritt das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. In dieser Arbeit ergeben sich viele bereits beschriebene Punkte, die wiederum dazu führen, dass man eine gemeinsame Basis bildet, die einem selbst das Vertrauen in das Pferd gibt. Ich begleite dich gerne auf dieser wunderbaren Reise zu einem vertrauensvollen Partner.
Wie bekomme ich mehr Selbstvertrauen mit meinem Pferd?
Selbstvertrauen ist ein wertvolles Gut, das in unserer heutigen Gesellschaft nicht leicht zu erhalten ist. Erfährt man in der Arbeit oder im privaten Umfeld nicht die Anerkennung, die man bräuchte, fehlt es oft an Selbstvertrauten. Klar, dass dieses dann auch im Stall nicht da ist. Aber ich habe eine tolle Nachricht für euch: Das Pferd ist nicht dein Chef! Du bist nicht abhängig von ihm oder musst ihm besonders gefallen. Du allein entscheidest! Wie du das trainieren kannst, zeige ich dir mit deinem Pferd zusammen. Schnell wirst du kleine Erfolge sehen und voller Glück strahlen. Dadurch wächst dein Selbstvertrauen – nicht nur am Pferd!
Wie werde ich für mein Pferd ein guter Leader?
Ein Leader zu werden, sprich eine Führungskraft, die ein Individuum oder eine Gruppe leitet, ein Lehrer, der einer Klasse Lehrinhalte beibringt oder ein Dozent, der Wissen vermittelt, bedarf einer Ausbildung und viel Know-How. Wenn du mit Klarheit und Struktur mit deinem Pferd kommunizierst und es lernt, sich auf dich zu verlassen, wird es sich an dich anlehnen, dir Fragen stellen, wenn es unsicher ist und dir folgen. Zu lernen, diese Fragen richtig zu beantworten und klar den richtigen Weg aufzuzeigen ist Inhalt eines Trainings, das ich dir gerne anbieten möchte.
Wie bekomme ich eine bessere Verbindung zu meinem Pferd?
Vergleichen wir den Alltag des Menschen mit dem Alltag des Pferdes. Der Mensch hetzt von A nach B, geht in die Arbeit, muss einkaufen und schläft viel zu wenig, weil er so viele Dinge im Kopf hat. Wir kommunizieren mit unserer Stimme oder tippen auf dem Handy. Das Pferd lebt bestenfalls in einem sicheren Umfeld mit Sozialkontakt zu anderen, hat genug Heu und Wasser, darf sich Bewegen und somit schonmal grundsätzlich zufrieden. Kommunizieren tut es mit minimalen Gesten, meist ohne Stimme. Jetzt treffen hier zwei Welten aufeinander. Diskussionen, welches Wort das richtige Kommando ist oder wo man fester anzieht, um ein Ziel zu erreichen brechen aus. Dabei liegt die Lösung ganz wo anders. Beginne damit, dein Pferd zu beobachten. Die Herde und das Verhalten. Ja, das kann erstmal total langweilig sein. Aber nutze es als Achtsamkeits-Übung für dich selbst. Dann versuche dich darin, mal mit dir achtsam zu sein und du wirst merken, wie du ganz fein in Kontakt kommst mit deinem Pferd. Das weiter aufzubauen können wir gemeinsam machen – ich freu mich drauf!
Wie kommuniziere ich richtig mit meinem Pferd?
Eine Kommunikation ist der Austausch von Informationen über ein System. Welche Träger der Information man nutzt, über welche Systeme man sie sendet oder empfängt ist in jeder Situation anders. Auch die Kulturen der unterschiedlichen Länder oder Erdteile kommunizieren anders, nicht nur in den Fremdsprachen, auch in der Mimik und Gestik oder Art der Verpackung. Die Sprache der Pferde zu erlernen ist nicht leicht, braucht Geduld und Muße. Aber es ist möglich – gerne helfe ich dir dabei!
Mein Pferd respektiert mich nicht – Was kann ich tun?
Fehlender Respekt deines Pferdes dir gegenüber ist nicht nur ein unerwünschtes Verhalten, sondern kann auch sehr gefährlich sein. Wenn ein Pferd-Mensch-Paar zusammentrifft testet jede Seite aus, wo die Grenzen des anderen sind. Sei es die Ausbildung des Pferdes, die beim Probereiten überprüft wird, oder das Verhalten beim Verabreichen von Leckerlis. Ebenso testet das Pferd, wie weit es gehen kann. Vor lauter „Liebe“ lassen viele Pferdebesitzer zu viel zu und verwechseln „Liebhaben“ mit „Respektlosigkeit“. Dies müssen wir besprechen und klären. Wenn du dann den Willen zeigst, auch mal ohne Leckerli oder „angeblicher Liebe“ arbeiten zu wollen, wird sich eine nächste Stufe für euch öffnen und du wirst eine „viel tiefere Liebe“ empfangen und selbst empfinden können, als du vorher hattest.
Mein Pferd lässt sich nicht einfangen – was tun?
Bei dieser Frage muss ich immer an die Film-Serie „Ostwind“ denken, als Mika ihrem Freund erklärt, dass er sein Pferd erst dann einfangen wird, wenn er aufhört es einfangen zu wollen. Das Pferd als Fluchttier sollte sich grundsätzlich gar nicht einfangen lassen wollen. Es muss vielmehr überzeugt sein, jemandem zu folgen. Wenn du mit deinem Pferd eine stabile Beziehung aufbaust wird es dir gerne folgen. Wenn es frisch auf die Koppel kommt und nicht gleich wieder heruntergeholt werden will, gibt es auch Strategien, es davon zu überzeugen. Gerne zeige ich dir wie.
Pferd zieht beim Führen – wie abgewöhnen?
Zieht dein Pferd dich in die Richtung, in die es möchte oder prescht einfach vor, ist nicht geklärt, wer hier wen führen soll. Bzw. ist dein Pferd davon überzeugt, dass es dich führen soll. Das sollte geklärt werden. Du bist als Mensch verantwortlich für dein Pferd und musst es führen. Im Vorwärts, wie im Rückwärt und auch im Seitwerts. Dein Pferd muss dir weichen, deinen Bereich respektieren und dir folgen. Wie du die verschiedenen Führpositionen erlernst, wann welche Position angemessen ist und wie du dein Pferd in der jeweiligen Position hältst – auch ohne Strick – zeige ich dir gerne.
Pferd ist schreckhaft – wie trainieren?
Erschreckt sich dein Pferd oft, oder schreckt immer wieder vor etwas zurück, muss erst geklärt werden, warum. Es gibt eher schreckhaftere Charaktere, die es in sich haben öfter zu erschrecken, als die Gelassenen. Wichtig ist, dass du lernst damit umzugehen. Wie auch beim Menschen, ist das Erschrecken an sich, oft nicht das Problem, eher die Entscheidung, die das Pferd dann trifft bzw. das eingeprägte Verhalten. Läuft es kopflos weg oder bleibt es bei dir? Hier zeige ich dir gerne situationsangepasste Lösungsansätze, wie du mehr Ruhe in dein Pferd bekommst und wie du es trainieren kannst, um in Schreck-Situationen auf dich zu achten, damit du entscheidest, ob ihr wirklich vor dem lauernden Säbelzahntiger flüchten müsst, oder der Siloballen euch sicher nicht angreifen wird.
Mein Pferd steigt – was soll ich tun?
Wenn dein Pferd steigt, kann das mehrere Gründe haben. Grundsätzlich ist Steigen ein Verhalten, was in der Pferde-Sprache vorkommt. Allerdings ist es vermutlich in deiner Situation nicht angemessen. Hier müssen wir herausfinden, was die Ursachen dieses Verhaltens sind. Oft kann man diese schnell erkennen und muss dann herausarbeiten, wo wir ansetzten können, um ein gewünschtes Verhalten zu erreichen. Hierfür ist es wichtig, dass du nicht alleine experimentierst, da du dich hier in Gefahr bringen kannst. Melde dich gerne bei mir oder einem anderen erfahrenen Trainer, damit du aus kompetenter Hand erfährst, wie du sicher an der Situation arbeiten kannst. Bitte nicht alleine experimentieren!
Mein Pferd buckelt – was kann ich machen?
Wenn dein Pferd buckelnd auf die Koppel läuft ist es oft eine Freude und ein Energieschub. Damit aber beim Reiten die Energie sich nicht in Buckeln äußert, gibt es viele Wege, dein Pferd davon zu überzeugen die Energie anders einzusetzen. Allerdings kann Buckeln auch andere Gründe haben, wie Schmerzen, Druckstellen, Unwohlsein, Ungehorsam etc., das finden wir gemeinsam heraus und setzten individuell für dein Pferd richtig an, damit du dich wieder wohl fühlst im Sattel.
Was mache ich, wenn das Pferd bockt?
Wenn ein Pferd „bockt“, gibt es immer einen Grund. Entweder es weiß nicht was es tun soll, weil es deine Hilfen nicht versteht. Oder es ist vielleicht aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage es zu tun.
Gemeinsam können wir der Sache auf den Grund gehen und herausfinden, woran es liegt. Wissen wir das, arbeiten wir zusammen an diesem Punkt weiter und wandeln so das „bocken“ in ein positiveres Verhalten.
Pferd geht nicht vorwärts beim Reiten – Warum? Was tun?
Man freut sich auf einen Ritt und dann – nichts. Das Pferd bleibt stehen – offenbar ohne erkenntlichen Grund. Alles treiben hilft nichts. Oder ist es auch nur, dass das Pony nicht schneller gehen will, tritschelt es dahin? Meistens steckt etwas anderes dahinter, was mit der aktuellen Situation vielleicht gar nichts zu tun hat. Das können wir gemeinsam herausfinden. Vielleicht stört dein Pferd etwas in der Umgebung? Oder es ist etwas am oder im Pferd, was nicht passt. Gerne kann ich hier nachsehen und dir Tipps und Unterstützung geben.
Warum habe ich Angst beim Reiten?
Angst beim Reiten ist nichts Schlimmes oder etwas, wofür man sich schämen muss. Sie kommt aus einer Erfahrung, die kann mit dem Pferd zusammenhängen, muss aber auch nicht. Wichtig ist, dass man das Thema ernst nimmt und nicht drüber hinweg geht. Denn die Pferde spiegeln uns, sie nehmen unser Inneres viel intensiver ward, als wir das tun. Steigst du mit Angst in den Sattel, nimmt das Pferd die Angst wahr und ist somit auch ängstlich, schreckhaft oder fühlt sich unwohl. Das ist keine gute Voraussetzung für ein sicheres Reiten. Lass uns gemeinsam mit deinem Pferd an eurer Beziehung arbeiten, beginnend am Boden. Das wird dir helfen, wieder Vertrauen zu finden. Ob du für dich eine professionelle Angst-Therapie / Trauma-Therapie angehen solltest kann auch durchaus sein. Das können wir aber nach ein paar Einheiten besprechen, ob es vielleicht eine sinnvolle Unterstützung wäre.
Überträgt sich meine Nervosität auf mein Pferd?
Ja, Pferde sind ganz empfindsame Wesen, die Gefühle, Stimmungen viel stärker wahrnehmen, als der Mensch. Viele Pferde stecken die Gefühle des Menschen weg, weil sie es ja schon kennen. Jedoch kann sich dies auf die Gesundheit des Pferdes auswirken, wenn es immer alles in sich hineinfrisst und aufnimmt. Allein aus diesem Grund sollte man darauf achten dem Pferd wertschätzend gegenüber zu treten. Nach der Arbeit an den Stall fahren, um den ganzen Stress los zu werden – ist nicht nett… Lieber im Auto einmal durchatmen, den Stress im Auto lassen und voller Liebe getankt die Stallgasse betreten.
Hat deine Nervosität direkt mit dem Pferd zu tun, können wir gemeinsam daran arbeiten und Wege finden, wie ihr dieses Thema für euch lösen könnt.
Wie werde ich ruhiger in der Arbeit / im Umgang mit meinem Pferd?
Pferde sind sehr sensible Wesen. Sie reagieren auf kleinste Aktionen. Der Mensch ist in der heutigen Zivilisation ein ziemlicher „Trampel“ geworden, der mit Ellbogentaktik vorangeht, nur durch lauter, schneller, höher vorankommt. Dadurch haben wir verlernt, die kleinsten Gesten zu nutzen, um zu kommunizieren. Gerne erarbeite ich mit dir, wie viel du zurückfahren kannst, um dein Pferd auf Distanz frei mit kaum sichtbaren Gesten z.B. anzuhalten oder anzugaloppieren.
Was bringt Bodenarbeit wirklich?
Bodenarbeit ist die Basis der Partnerschaft von dir und deinem Pferd. Sie beginnt nicht erst am Reitplatz, sondern schon in der Stallgasse bzw. der Box. Ein respektvolles Miteinander ist Teil der Bodenarbeit, ebenso wie das Training. Ein gesundes Training am Boden bereitet dein Pferd vor, dich gesund auf seinem Rücken zu tragen. Du kannst am Boden alle Lektionen erlernen, um sie dann im Sattel nachzureiten. Auch wenn dein Pferd mal nicht reitbar ist, kannst du mit Bodenarbeit sehr viel trainieren, um nicht in ein Muskel-Abbau-Loch zu fallen. Gerne beantworte ich dir die Fragen dazu an deinem Pferd und du erlernst selbst, wie du wann mit welchen Bodenarbeits-Übungen was erreichst.
Was sind Bodenarbeits-Übungen für Anfänger?
Bist du Anfänger in der Bodenarbeit kannst du verschiedene Führtechniken erlernen und so die Aufmerksamkeit deines Pferdes am Boden erhalten. Hierbei ist wichtig, dass du nicht zu viel alleine experimentierst, damit ihr nicht in Fehler-Muster fallt und es gefährlich wird. Vielleicht hilft schon ein Buch eines Bodenarbeit-Trainers oder bestenfalls ein Trainer, der dir die Bodenarbeit persönlich und individuell mit deinem Pferd lehrt. Melde dich, dann können wir gerne einen Termin vereinbaren.
Welche Bodenarbeit kann man mit einem Anfänger-Pferd machen?
Dass dein Pferd keine Bodenarbeit kennt, ist bestimmt nicht so. Denn alle Aktivitäten am Boden sind bereits teil einer Bodenarbeit. Angefangen vom Fohlen-ABC hin bis zu den alltäglichen Gegebenheiten am Putzplatz oder auf dem Weg zum Reitplatz. Oft zeigt sich hier aber ein „unerzogenes Verhalten“, das es bereits zu bearbeiten gilt, um ein harmonisches Miteinander zu erleben.
Wenn du am Reitplatz Trainingseinheiten mit deinem Pferd beginnen willst, solltest du z.B. mit geraderen Linien beginnen, um die Biegung in deinem Pferd Stück für Stück zu erarbeiten. Welche Übungen gut sind, kommen auf dich und dein Pferd an. Wie beim Reiten kommt auch die Ausbildungs-Skala des Pferdes zum Einsatz. Wie du das genau umsetzt zeige ich dir gerne.
Wie oft sollte man Bodenarbeit machen?
Es gibt keine einheitliche Aussage dazu. Es kommt immer darauf an, wie intensiv du arbeitest, welchen Trainingsstand das Pferd hat und was ihr macht. Ein ausgewogener Rhythmus von Bodenarbeit, Reiten am Platz und im Gelände und freien Tage ist wichtig. Zudem müssen sich Muskeln nach einem Training regenerieren können. Auch der Kopf muss sich freimachen können. Oft ist weniger mehr. Was für dich und dein Pferd der richtige Plan ist, können wir gemeinsam erarbeiten.
Freiarbeit – Wie anfangen?
Freiarbeit ist die Königsdisziplin in der Pferd-Mensch-Beziehung. Sie basiert auf Vertrauen und Konsequenz. Um das zu erarbeiten hilft dir die Arbeit am Boden. Klappt die Bodenarbeit gut, kannst du Stück für Stück den Strick weglassen. Wie du genau dann reagieren solltest, damit es auch ohne Strick klappt, zeige ich dir gerne an deinem Pferd.
Was macht ein Horsemanship-Trainer eigentlich?
Ein Horsemanshipt-Trainer konzentriert sich mehr auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Ausführung der einzelnen Schrittfolgen tritt dabei mehr in den Hintergrund und ist trotzdem das Ergebnis seiner Arbeit, aber anders herangeführt. Mit Horsemanship kannst du deine Bindung zum Pferd verstärken und so intensiver gemeinsam mehr erreichen. Probiere es aus, ich zeige dir wie es geht, dass du das selber mit deinem Pferd erfährst.
Bist du ein Horsemanship-Trainer?
Ja, Horsemanship ist ein großer Teil meiner Arbeit. Die Grenzen sind fließend und ich arbeite nach vielen Möglichkeiten in Kombination. Mir ist es wichtig, immer das anzuwenden, was auf das jeweilige Pferd-Mensch-Paar am besten passt. Das kann mal klassisches Horsemanship sein oder aber auch andere Varianten, die sich in dem Moment besser anbieten. Dank meiner vielseitigen Erfahrungen kann ich aus vielen Töpfen schöpfen. Die Sensibilität im Lesen der Pferde ermöglicht mir, das jeweilige „Instrument“ zu wählen und erfolgsversprechend anzuwenden.
Wie läuft Horsemanship-Training ab?
Beim Horsemanship-Training beginnst du ganz an der Basis. Du musst dafür nicht getrenst und gesattelt am Reitplatz stehen, wenn dein Trainer kommt. Die Basics sind Respekt beim Führen und Weichen. Darauf bauen alle weiteren Schritte auf. Je nach der Thematik, die sich bei dir und deinem Pferd zeigen, gehen wir gezielt auf diese ein. So können die individuellen Übungen bei jedem Pferd-Mensch paar unterschiedlich sein. Wichtig ist mir hier, auch auf dich zu achten, was zu dir als Person gut passt und wie du damit auf dein Pferd einwirken kannst.
Ist Horsemanship nur Bodenarbeit?
Horsemanship ist keine „Arbeits- oder Reitweise“. Es ist eine Einstellung im Umgang mit dem Pferd, um verschiedenste Ziele zu erreichen. So kann auch ein Dressurreiter mit Horsemanship besser werden auf Turnieren. Dabei geht es nicht um die Perfektion des fliegenden Galoppwechsels sondern um die Beziehung zwischen Reiter und Pferd. Wird diese intensiver, können alle Hilfen besser funktionieren. Probiere es aus und ruf mich an.
Kann ich als Englisch-Reiter Horsemanship machen?
Unbedingt! Wenn du Horsemanship machst, bist du den meisten Englisch-Reitern einen großen Schritt voraus. Deine Beziehung zum Pferd wird intensiver, deine „Steuerung“ des Pferdes funktioniert feiner und du entwickelst eine Gelassenheit, die dich wachsen lässt. Lass uns gemeinsam daran arbeiten – gerne parallel zu deinem englischen Reittraining.
Warum muss ich ein Pferd trainieren, damit es Gewicht tragen kann?
Ein Pferd ist von seiner Anatomie grundsätzlich nicht dazu gebaut, geritten zu werden. Wenn wir aber reiten möchten, müssen wir dafür sorgen, dass der Pferdekörper unser Gewicht gesund tragen kann. Dafür muss es Muskelgruppen nutzen, die es von Natur aus vielleicht nicht von selbst so trainieren würde, wir wir das nun machen.
Ein Beispiel, das viele kennen ist der Unterhals. Viele Ponies haben einen ausgeprägten Unterhals, den sie in der Natur auch wunderbar für die Flucht nutzen. Dadurch werden die Vorderbeine angesteuert und sie können sich gut und schnell bewegen. Dabei drücken sie den Rücken durch, wobei wir zu dem Punkt kommen, der für uns als Reiter wichtig ist. Nur mit einem gesunden Spannungsbogen und aufgewölbtem Rücken kann uns das Pferd gesund tragen.
Wie wir dein Pony dazu bekommen, dich auf dem gesunden Rücken zu tragen, können wir gemeinsam erarbeiten.
