Über mich
Jorun Klinger-Illner
Seit Kindesbeinen interessiere ich mich für Pferde. Bin ich als Pferdemädchen ohne Sattel durch das Gelände gepeest, so genieße ich heute die Freiarbeit mit meinen Pferden.
Viele Seminare, Kurse, Schulungen, Bücher, Zeitschriften, Reitlehrer, Trainer, Tierärzte, Osteopathen, Heilpraktiker, Huforthopäden, Hufschmiede und Pferdeflüsterer im und aus dem In- und Ausland haben mich meinen Weg formen und die für mich sinnvolle Art und Weise im Umgang mit dem Partner Pferd erlernen lassen.
Von internationalen Trainern habe ich viel gelernt, ebenso wie bei Aufenthalten in Ställen in Spanien und Italien. So habe ich die für mich sinnvolle Art und Weise im Umgang mit dem Partner Pferd gefunden.
Ich arbeite also nach „mir“.
Die wichtigsten Lehrer waren aber die Pferde selbst. Sie zeigten mir immer, was richtig und was falsch ist. Hier ist die Reitweise, die Zäumung, der Sattel und die Art der Satteldecke nicht das ausschlaggebende. Einfach zuhören und antworten. Durch das geduldige Beobachten von gemischten Herden, von Junghengst-Herden oder Stut-Fohlen-Herden durfte ich wichtige Aspekte der Sprache der Pferde erlernen.
Die Pferde zeigten mir, wie leicht sie zu verstehen sind und ich erkannte, dass es nicht allen so leicht fällt, Tiere zu lesen. Darum möchte ich dieses Wissen und diese „Gabe“ anderen anbieten, um auch ihnen ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen, damit jeder die Zeit mit seinem Pferd genießen kann.
Melde dich einfach bei mir und erzähl mir von euch, dann besprechen wir individuell, was für euch gut passen würde!
Fachausbildung
Um die Sprache der Pferde zu lernen, gibt es keine Ausbildung. Darauf ist kein Trainer-Schein, keine Heilpraktiker-Ausbildung und kein medizinisches Studium ausgerichtet.
Es ist ein Gespür, das man bestenfalls in seiner Veranlagung hat und manchmal auch erlernen kann.
In meinem Fall hat mein beruflicher Ausbildungsweg dazu geführt, dass ich die Gabe des hochsensiblen Empfindens der Pferde mit meinem erlernten Fachwissen kombinieren konnte und dadurch eine fundierte Kompetenz für die Beziehungsarbeit Pferd-Mensch habe.
In meinem Studium hatte ich den Schwerpunkt aufs Personalmanagement gelegt. Hier ging es mir um die Arbeit mit den Menschen, das Verstehen der Handlungsweisen und Hintergründe zum Verhalten der Personen. Die Ausbildung im Bereich der Personalpsychologie und Führungskompetenz bildet heute die Basis in der Arbeit mit dem Pferd-Mensch-Paar. Hintergründe zu wissen und Verhalten analysieren zu können, um richtige Handlungsschritte auszuführen, lässt das Zusammenspiel von Pferd und Mensch gelingen.
In meinem MBA „International Management and Intercultural Communication“ habe ich nicht nur Menschen aus verschiedenen Kulturen und aller Herren Länder kennengelernt, sondern auch deren unterschiedliche Herangehensweise an Themen analysiert und verschiedenste Arten der Interaktion studiert. Das lässt mich heute die Aktionen erkennen, die vom Menschen ausgehen und die Intention, die dahiner liegt, um sie in pferdegerechte Sprache umzuformulieren.
Apropos Sprache: Dank des Lateins im Gymnasium war mein Grundstock für viele Sprachen gelegt. So lernte ich bei meinen Studienaufenthalten in Spanien, Italien, Kanada und den USA die Sprache und Kultur des jeweiligen Landes kennen. Neben Französisch und Schwedisch, das ich für mich lernte, kam auch die Gebärdensprache hinzu und eben auch die Pferdesprache.
Mein Verständnis für die Sprache, aber unbedingt verbunden mit der Kultur des Sprechenden, befähigt mich in der feinen Kommunikation der Lebewesen.

